1. Süßkartoffeln schälen und fein raspeln (ca. 200 g). Dann 200 g Alsan, 150 g Roh-Rohr-Zucker, 1 Prise Salz und das ausgekratzte Mark einer halben Vanilleschote mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Dann nach und nach 9 EL Mango-Apfelmark unterrühren (ersetzt 3 Eier). 250 g Mehl und 1,5 TL Backpulver mischen und abwechselnd mit ca. 75 ml Mandelmilch kräftig unterrühren. Süßkartoffeln untermischen. Der Teig sollte aussehen wie ein zäher Rührteig. Wenn Ihr den Kuchen gern saftig mögt, dann können es gern 50 g mehr Süßkartoffel sein! Ausprobieren! In eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Springform (26 cm Ø) füllen und im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C/ Gas: s. Hersteller) ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Veganes Frosting:

  • 200 Gramm Cashewkerne
  • 3 EL frischer Zitronensaft
  • 2 EL Kokosöl (geschmolzen)
  • 4 EL Ahornsirup
  • 2-3 EL Orangenabrieb
  • 2 Hände voll Kokos-Chips (wer mag mein Sohn mag es nicht deswegen ist eine Hälfte ohne Kokos)
  • Deko Kapstachelbeeren oder ähnlicher exotischer Schnickschnack

 

Die mindestens 3 Stunden eingeweichten Cashewnüsse abgießen, abspülen und in den Mixer geben. Zusammen mit dem Zitronensaft und dem Orangenabrieb, dem Ahornsirup, sowie dem geschmolzenem Kokosöl zu einem feinen Frosting pürieren = so lange mixen bis es ganz fein und cremig wird. Dauer je nach Gerät unterschiedlich. Das Frosting auf den abgekühlten Kuchen streichen. Die Kokoschips darauf verteilen (meine Autokorrektur machte aus diesem Satz übrigens: „die Kokoschkas darauf verteilen!“) Und dann sehr froh sein, dass es Sonntag ist, und man sich jetzt einfach 2 Stunden lang immer wieder kleine Stücke von diesem Kuchen zuführen kann – ohne dass einer stört! Großartig! Der Kuchen ist übrigens der Burner auf dem Kindergeburtstag und macht auch Große froh.

Wenn man z.B. diesen Kuchen für Besuch backt, den man tief beeindrucken will (als Phantasie stelle ich mir gerade folgendes Setting vor: 15 Jahre jüngerer Mann ohne größere Charakter-Webfehler mit Humor und Nerven wie Drahtseilen, sowie gestählten Oberarmen, die falls nötig ungefragt 2 Mineralwasserkästen und ein schlafendes Kind in den 2. Stock heben können), sollte man Kapstachelbeeren auf dem Frosting platzieren und noch etwas Orangenabrieb drüber stäuben! Dann kann man beim Tafeln, glaube ich, noch Mehl im Gesicht haben – niemand schert sich darum – es zählen nur Du, er und dieser Kuchen!

Der Kuchen ist auch sehr geeignet für Menschen, die sich vorm Backofen regelmäßig sagen „Mit Backen hab ich’s nicht so“ – und sich dann melodramatisch die Haare raufen: Bei diesem Rezept gibt es garantiert kein posttraumatisches Back-Haar! Die Frisur sitzt auch ohne Heidi Klum’s Geheimwaffe. Trust me!

PS: Heidi würde höchstwahrscheinlich dieses Rezept im Bikini uff Instagram posten, wenn sie mich abonniert hätte. Oder Mutter Klum. Im Ernst! Und nu los. Ran an die Süßkartoffel!